Zu einer Arbeitstagung fanden sich die Böllerschutzen der Böllergruppen Jura-Schwarzach Euerwang, Edelweiß Gammersfeld, Hüttenwerk Obereichstätt, Enzian Ochsenfeld und von den Bergschlagböllerschützen Seuversholz ein. Der Böllerreferent des Schützengaus Eichstätt, Xaver Wagner, hatte eine positive Nachricht im Gepäck. Dank eines konstruktiven Dialogs mit der Bayerischen Staatsregierung sei es gelungen, die geplante Verlegung des Beschussamtes Südbayern von München nach Mittenwald zu stoppen. Damit sei dem ehrenamtlichen Engagement der Böller- und Traditionsschützen Rechnung getragen worden. Das Beschussamt Südbayern wird zukünftig in Fürstenfeldbruck angesiedelt sein.

Großes Augenmerk widmete Wagner dem Internetauftritt der Böllerschützen auf der Homepage des Bayerischen Sportschützenbundes. Auf dieser Plattform sei viel Nützliches und Brauchbares zu finden.

Die unterschiedliche Gebührenordnung der Landratsämter beschäftigte die Versammlung ebenso. Für Verlängerung der Erlaubnis nach §27 SprengG für den Umgang und Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen im nichtgewerblichen Bereich muss der Böllerschütze zurzeit 70 Euro aufwenden. Wagner wies darauf hin, dass die Verlängerung einen Tag vor Ablauf der Frist beim Landratsamt voriegen muss. Bei einer Fristversäumnis muss ein Neuantrag gestellt werden, der dann 100 Euro zu Buche schlägt. Xaver Wagner wies auch auf die Kennzeichnung der Explosivstoffe für zivile Zwecke nach dem Sprengstoffgesetz hin. Ab April 2015 dürfen nicht gekennzeichnete Stoffe nur noch aufbewahrt und nicht mehr verwendet werden.

Die Versammlung 2017 wird bei den Böllerfreunden Hüttenwerk in Obereichstätt abgehalten.