Mit dem Gauehrenabend beendet der Schützengau Eichstätt traditionell das Schützenjahr. "Dies ist nicht nur eine Möglichkeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gesammelte Erfahrungen des Jahres auszutauschen, sondern auch ein würdiger Rahmen zur Ehrung der erfolgreichen Sportler und langjährig Aktiven in Ihrem Schützengau." Mit diesen Worten eröffnete die stellvertretende Landrätin Tanja Schorer-Dremel zusammen mit Gauschützenmeister Karl Renn den Ehrenabend im Alten Stadttheater in Eichstätt. Der anschließende Einzug der Könige verkörperte Tradition und Brauchtum.

            

s gab viele, viele Ehrungen an diesem Abend - auch für nationale und internationale Erfolge: So wurden mit dem Zimmerstutzen, der Paradedisziplin des Schützengaus Eichstätt, die Mannschaft der SSG Jura-Altmühl, Carolin Beck (SV Morsbachtal Morsbach), Susanne Peter (SV Höbing) und Vanessa Gleißner (Tell Wilhermsdorf) Deutscher Meister. Paul Fröhlich vom SV Hubertus Hitzhofen/Oberzell belegte in der Juniorenklasse mit der Luftpistole den dritten Platz. Verena Schmid (SV Höbing) und Dominik Bergmann (Adler Buxheim) zählen in den Gewehrdisziplinen seit Jahren zu den Besten unter Deutschlands Eliteschützen.

Im härtesten Mannschaftswettbewerb auf deutschem Boden, dem DSB-Pokal, waren beide im unterfränkischen Haibach die Leistungsträger für den Sieg der mittelfränkischen Leistungsschmiede RWS-Franken. Dank ihrer konstanten Leistung durfte die DSB-Kader-Schützin Verena Schmid (SV Höbing) mit der Juniorenmannschaft zu den Luftdruck-Europameisterschaften nach Maribor (Slowenien) reisen, und kam als Doppel-Europameisterin zurück.

 

EHRUNGEN

Ehrennadel (klein-rot) des Bayerischen Sportschützenbundes: Patrick Beck (Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Eichstätt), Josef Wagner (Hubertus Hitzhofen-Oberzell), Manfred Biedermann (SV Höbing), Alois Kraus (SV Felsentor Oberemmendorf), Matthias Schneider (SV Jurahöhe Pfahldorf), Andreas Ostertag (Hubertus Pietenfeld), Albert Weber (SV Jura Alp Pollenfeld), Werner Ruppert (Jurahöhe Rupertsbuch).

 

Gauehrenzeichen in Silber: Josef Wenzl (SV Edelweiß Gammersfeld), Michael Medl (Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Greding), Simon Wittmann (SV Almberg Irfersdorf), Thomas Günthner (SV Meilenhofen/Zell), Martina Habermeier (SV Falke Nassenfels), Florian Bauer (Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Pfalzpaint), Bernhard Micki (SV Rebdorf-Marienstein), Alexander Egner (Egidius-Schützen Schönfeld), Stefan Husterer (SV Tilly Wolkertshofen).

 

Goldene Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes: Reinhard Bergmann (SV Adler Buxheim), Franz Spiegl (SV Germania Mühlheim).

 

Verdienstnadel "In Anerkennung" des Bayerischen Sportschützenbundes: Birgit Absch (SG 1922 Adelschlag), Lenka Frei (SG Altdorf/Anlautertal), Valerie Kaltenecker (SV Adler Buxheim), Daniel Reile (SV Burgsteinfelsen Dollnstein), Markus Nerb (Limesschützen Erkertshofen), Thomas Schneid (SV Euerwang), Markus Weilermann (SV Edelweiß Gammersfeld), Maximilian Gößl (SV Martinschützen Grösdorf), Veronika Puff (SV Hubertus Hofstetten), Christian Wehner (SV Höbing), Melanie Bengl (SV Almberg Irfersdorf), Josef Kammerbauer (Bergschützen Kaldorf), Patrick Waldmüller (SV Morsbachtal Morsbach), Luise Funk (Diana Möckenlohe), Franz Peter (SV Enzian Ochsenfeld), Andreas Heiß (Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Pfalzpaint), Philipp Breitenhuber (SV Jurahöhe Rupertsbuch), Barbara Eichhorn (St. Georg-Schützen Schernfeld-Schönau), Petra Hegenberger und Georg Gerner (Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Titting).

 

Peter-Lorenz-Nadel des Mittelfränkischen Schützenbundes in Bronze: Gilbert Donabauer (Edelweiß Gammersfeld), Michael Seitner (SV Höbing), Stefan Kleinwächter (SV Meilenhofen/Zell), Rudolf König (St. Georg-Schützen Schernfeld-Schönau), Rudolf Hegenberger (Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Titting).

 

Peter-Lorenz-Nadel des Mittelfränkischen Schützenbundes in Silber: Robert Morgott (SG 1922 Adelschlag), Franz Mündl (SV Rebdorf-Marienstein).

 

Goldene Ehrennadel des Mittelfränkischen Schützenbundes: Leonhard Nerb (SG Altdorf/Anlautertal), Michael Bauernfeind (SV Biburg-Stadelhofen), Ursula Glaßmann (Adler Buxheim), Elke Stark (Burgsteinfelsen Dollnstein), Theresa Templer (Limesschützen Erkertshofen), Anton Meyer (SV Euerwang), Christopher Überall (Martinschützen Grösdorf), Matthias Biedermann (SV Höbing), Petra Bauer (SV Hubertus Hofstetten), Alexandra Weber (SV Almberg Irfersdorf), Martina Stahr (SV Bergschützen Kaldorf), Franziska Waldmüller (SV Morsbach Morsbachtal), Maximilian Müller (Diana Möckenlohe), Christian Kraus (SV Felsentor Oberemmendorf), Alois Dominik (SV Enzian Ochsenfeld), Martina Regler, Wolfgang Kuttenreich und Johann Mederer (alle SV Jurahöhe Pfahldorf), Monika Fischl und Willibald Heiß (beide Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Pfalzpaint), Walter Lehmeyer (SV Rebdorf Marienstein), Martin Kammerbauer und Alexander Karmann (beide St. Georg-Schützen Schernfeld-Schönau), Josef Baumann (Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Titting).

 

Damennadel des Mittelfränkischen Schützenbundes in Bronze: Richardine Braun, Hildegard Cestaro, Carola Ernhofer, Rita Gerich, Wiltrud Heinz und Reinhilde Stoß (alle Martinschützen Grösdorf), Annemarie Regler (SV Jurahöhe Pfahldorf), Michaela Bittl, Andrea Kirschner und Stefanie Ruppert (alle SV Jurahöhe Rupertsbuch).

 

 

Die Ergebnisse der Vorrunde der Damen-RWK 2017/18 sind im Untermenü der Damenseite zu finden.

 

Die Ausschreibung für den VÜL-Verlängerungslehrgang ist online. 

 

 

Grundsätzlich können die Ergebnisse der Gaumeisterschaften auch im "öffentlichen Login" unter  "http://gm-shooting.de"  abgerufen werden

 

 

 

 

Die Bezirkssieger des diesjährigen "Mittelfranken-Cups - Manfred Schönecker Pokal" konnten letztes Wochenende bei der VfL und KK Sport Veitsbronn im direkten Vergleich ermitteln, nachdem die 3 Vorrundenkämpfe von Februar bis April auf Gauebene im Vorfeld mit KO-System ausgeschossen wurden.

 

Wie bekannt wurden für Sonntag, den 25.06. die "5 qualifizierten Gau-Mannschaften" SRH, PEG, HES, ANS, EIC zum Bezirksendkampf im MSB geladen, um die Sieger der Plätze 1 bis 3 zu ermitteln. Auch der Bezirksendkampf war für jede einzelne Schützin spannend und alle gaben ihr Bestes.

 

Die Siegerehrung fand im Anschluss des Wettkampfes statt und der Wanderpokal nebst Siegerpokale inkl. Urkunden konnten durch unseren Schirmherrn Manfred Schönecker überreicht werden.

 

Wir bedanken und beim SV Almberg Irfersdorf für die Teilnahme und gratulieren zum 5. Platz.

 

 

 

 

Beim diesjährigen Pokalfinale des Deutschen Schützenbundes in Haibach (Unterfranken), das letzte Highlight im Sportjahr 2017, waren auch Schützen aus den Schützengau Eichstätt dabei. Das Siegerpodest war fest in der Hand des Mittelfränkischen Schützenbundes, dem der Schützengau Eichstätt angehört.

Sarah Morgott (SC 1898 Tauberfeld) und Andrea Nieberle (SV Burgsteinfelsen Dollnstein) belegten mit der ersten Mannschaft der Rot-Weiß-Schützen Franken Rang 2. Der Mannschaft gelang das Kunststück, das Gesamtergebnis, als Pokalsieger des letzten Jahres, exakt zu wiederholen: 3113 Ringe.

Den Pokal durfte schließlich die 2. Mannschaft der Rot-Weiß-Schützen Franken entgegennehmen, die mit 3.133 Ringen einen neuen Mannschaftsrekord im DSB-Pokalfinale aufstellte. Zu diesem Bestergebnis trugen Verena Schmid (SV Höbing) und Dominik Bergmann (SV Adler Buxheim) bei.

Bild: Markus Retta

Kein geringerer als Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat beim Mittelfränkischen Gauschützentag in Eichstätt die Arbeit der Schützenvereine gewürdigt. Sie hätten eine kulturelle Stabilisierungsfunktion, sagte der Politiker im Alten Stadttheater.

 

Der Minister, früher selbst Wettkampfschütze, setzte sich bei seiner Festansprache im voll besetzten Alten Stadttheater auch vehement gegen eine Verschärfung des Waffenrechts ein. Zwar sei Sicherheit wichtig, sagte Schmidt, allerdings müsse die Verantwortung dafür bei den Schützenvereinen liegen. Schmidt war einer von elf Rednern beim Festakt zum 90-jährigen Gründungsfest des Schützengaus Eichstätt in Verbindung mit dem 67. Mittelfränkischen Schützentag.

Zwei Schirmherren - Eichstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger und Bräu Stephan Emslander - hatten sich für die dreitägigen Feiern zur Verfügung gestellt. Die hatten mit einem Böllersalut an der Hofmühl-Brauerei begonnen.

Zum eigentlichen Auftakt des Festtages feierten die Schützen in der Wallfahrts- und Klosterkirche St. Walburg Gottesdienst mit Dompfarrer Josef Blomenhofer. Den Altarraum und die Seitenkapelle säumten dabei die Fahnenabordnungen der Vereine, die sich im Anschluss zu einem großen Festzug in Richtung Stadttheater bewegten.

Neben dem Landwirtschaftsminister sprachen dort Oberbürgermeister Andreas Steppberger, die Abgeordneten Reinhard Brandl, Eva Gottstein, Tanja Schorer-Dremel, Bezirksrat Alexander Küßwetter, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Mittelfrankens Regierungspräsident Thomas Bauer, Landrat Anton Knapp und der Vorsitzende des Bayerischen Landesschützenbundes, Jörg Ammon. Sie alle bezeugten vor mehreren Hundert Gästen ihre Verbundenheit zum Schützenwesen.

Gauschützenmeisterin Elisabeth Maier vom Nachbargau Ingolstadt hob die Freundschaft zum Schützengau Eichstätt hervor. Als offizieller Vertreter des Bayerischen Sportschützenbundes trat der stellvertretende Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier ans Rednerpult. Er betonte, dass Bayern das beste Waffenrecht Deutschlands habe.

Der Freistaat brauche auch keine Ratschläge aus Brüssel, wetterte der Funktionär. Studien hätten bewiesen, dass es mehr Verstöße mit illegalen als mit legalen Waffen gebe. Er brachte zugleich frohe Kunde für alle Böllerschützen vom Deutschen Schützenbund (DSB) aus Wiesbaden mit: Die Böllerschützenordnung wird in die Satzung des DSB integriert. Der Rest des Festaktes war den Ehrungen erfolgreicher Sportschützen und verdienter Schützenfunktionäre vorbehalten (siehe eigenen Bericht).

Zum Festabend, der im Alten Stadttheater angesetzt war, war auch jeweils eine Abordnung aller angeschlossenen Vereine des Schützengaus Eichstätt anwesend. Bruder Barnabas hielt dort seine Fastenpredigt, "d'Mühschossbuam" zeigten musikalisches Kabarett vom Feinsten und die "Stoabrichla"-Musik ließ keine Langeweile aufkommen. Nach monatelangen Planungen und Vorbereitungen zeigte sich Karl Renn als verantwortlicher Gauschützenmeister erleichtert, dass der große Tag nun gekommen und letztlich auch problemlos über die Bühne gegangen war.

Zum Eichstätter Schützentag gehörten auch ein Jugendtag und eine Delegiertentagung. Dass die Eichstätter zu organisieren verstehen, zeigte eine bislang noch nie dagewesene hohe Beteiligung an einem Jugendtag. Mittelfrankens Jugendleiter Jens Gärtner sprach dort die Ausbildung zum lizenzierten Jugendleiter an.

Die Ausbildung, die sich über neun Tage erstreckt, umfasse nicht nur schießsportliche Themen. Über 80 Prozent seien überfachlich und beträfen Dinge wie Jugend- und Vereinsrecht, Aufsichtspflicht, Ernährung sowie Didaktik und Methodik im Sport. Wie tief verwurzelt die Tradition des Schützenwesens in Deutschland ist, zeigten dann die beindruckenden Zahlen, die Bezirksschützenmeister Gerold Ziegler an der Delegiertentagung präsentierte. Im Schützenbezirk Mittelfranken mit seinen zwölf Gauen sind derzeit rund 59 000 Mitgliedern in 496 Vereinen organisiert.

Beindruckend waren auch die vorgetragenen Zahlen zu den Investitionen im Sportbereich. Diese lagen bei über 100 000 Euro im abgelaufenen Schützenjahr. An der Tagung wurde der Referent Böller Xaver Wagner nach 20 Jahren offiziell verabschiedet.